Brugger und Partner AG

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Am 14. November 2012 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine gesetzlich verankerte Frauenquote von 40% in Aufsichtsgremien börsenkotierter Unternehmen verabschiedet. Um sich ein genaueres Bild zu verschaffen, beauftragte das SECO BHP, eine Studie zu den geltenden Regelungen in europäischen Ländern zu erstellen. BHP gliederte die Studie in zwei Teile, wobei sowohl die Situation in der Schweiz als auch ein systematischer Überblick über die Lösungsansätze in anderen europäischen Ländern integriert wurden. In der Schweiz interessierte besonders die Situation in den Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand. Dies deshalb, da der Bund in diesem Fall als Eigentümer Regelungen in diesen Unternehmen direkt beeinflussen kann. Für die Analyse wurden die Geschäftsberichte der Unternehmen bezüglich Aussagen zu Frauen in Führungspositionen analysiert. Ergänzend wurden strukturierte Interviews mit fünf VerwaltungsratspräsidentInnen von Unternehmen im Einflussbereich des Bundes geführt. BHP verfasste auch einen zusammenfassenden Artikel über die Studie, welcher im Juni 2014 in der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" erschienen ist.
Auftraggeber:
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Status:
abgeschlossen, 2013